Foto: Berliner Philharmoniker LIVE: SIR SIMON RATTLE  

Berliner Philharmoniker LIVE: SIR SIMON RATTLE

Berliner Philharmoniker
Dirigent: Sir Simon Rattle

26.09. bis 26.09.2014

Offizielle Webseite der Berliner Philharmoniker

Sir Simon Rattle Dirigent

 

Robert Schumann Symphonie Nr. 4 d-Moll (Urfassung von 1841 ) (29’)

Johannes Brahms Symphonie Nr. 4 e-Moll (42’)

 

Seien Sie live dabei, wenn sich die Berliner Philharmoniker mit Ihrem Chefdirigenten Sir

Simon Rattle zwei herausragenden sinfonischen Werken der Romantik widmen und lassen

Sie sich von den dynamisch-frischen Interpretationen mitreißen.

 

»Einer der größten Dirigenten unserer Zeit«

"Gramophone" über Sir Simon Rattle

 

Aufführungen der Symphonien von Brahms und Schumann gehörten in den letzten

Jahren zu den herausragenden Ereignissen der Ära Simon Rattle bei den Berliner

Philharmonikern. Nun stellen Orchester und Dirigent die Symphonien beider

Komponisten einander direkt gegenüber: ein faszinierendes musikalisches

Doppelporträt zweier Großmeister der romantischen Musik

 

Bereits in der zweiten Hälfte der 1850er-Jahre hatte Johannes Brahms an der Publikation der nachgelassenen Werke Robert Schumanns mitgewirkt. Dabei setzte er sich im Fall der d-Moll-Symphonie für die Urfassung ein – die 1841 komponierte und uraufgeführte Symphonie hatte Schumann zehn Jahre später einer grundlegenden Revision unterzogen und als »Nr. 4« drucken lassen. Brahms bevorzugte die erste Version, vor allem wegen ihres transparenteren Klangbildes, und veranlasste – sehr zum Unmut von Schumanns Witwe Clara – eine separate Ausgabe jener Komposition, die sich u. a. in der Instrumentation, durch schnellere Tempi und die knappere Final-Introduktion von der späteren Fassung unterscheidet. Auch Sir Simon Rattle hat sich zum Abschluss des philharmonischen Schumann- Brahms-Zyklus für die selten zu hörende Erstfassung der d- Moll-Symphonie entschieden. Sein V otum für die fru?he Fassung des Werks begründet Sir Simon u. a. damit, dass Schumann 1851 zwar »grundsätzlich exakt dasselbe Material verwendet, dieselben Noten«, dabei aber »eine Symphonie voller Leichtigkeit, Anmut und Schönheit in eine Symphonie aus Finsternis, Wahn und Zwang verwandelt«.

 

Anschließend steht mit Brahms’ 1884/1885 entstandener Vierter ein Werk auf dem Programm, über das Hans von Bu?low noch vor der Premiere an seinen Berliner Konzertagenten Hermann Wolff begeistert berichtete: »Nr. 4 riesig, ganz eigenartig, ganz neu, eherne Individualität. Atmet beispiellose Energie von a bis z.« Joseph Joachim notierte anlässlich der Berliner Erstaufführung am 1. Februar 1886: »Der geradezu packende Zug des Ganzen, die Dichtigkeit der Erfindung, das wunderbar verschlungene Wachstum der Motive noch mehr als der Reichtum und die Schönheit einzelner Stellen, haben mir’s geradezu angetan, so daß ich fast glaube, die e-moll ist mein Liebling unter den vier Symphonien.«

 

 


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Freitag , 26.09.14
Kino 2

Beginn der Hauptvorstellung ca. 15 Minuten nach Vorstellungsbeginn.