Foto: Berliner Philharmoniker LIVE: MARISS JANSONS  

Berliner Philharmoniker LIVE: MARISS JANSONS

Berliner Philharmoniker
Dirigent: Mariss Jansons
Violine: Frank Peter Zimmermann

10.05. bis 10.05.2015

Offizielle Webseite der Berliner Philharmoniker

Mariss Jansons Dirigent

Frank Peter Zimmermann Violine

 

Béla Bartók Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta (26’)

Dmitri Schostakowitsch Violinkonzert Nr. 2 cis-Moll (29’)

Maurice Ravel Daphnis et Chloé, Suite Nr. 2 (17’)

 

Freuen Sie sich auf einen Abend voll musikalischer Leidenschaft: Erleben Sie die Berliner

Philharmoniker unter Maestro Mariss Jansons mit drei ebenso abwechslungsreichen wie

energiegeladenen Werken, zusammen mit dem großen Geigenvirtuosen Frank Peter

Zimmermann.

 

»Viele halten Mariss Jansons für den besten Dirigent der Welt«

"The Observer"

 

Mariss Jansons, ein enger Freund der Berliner Philharmoniker, präsentiert hier ein außergewöhnlich farbiges Programm mit Bartóks „Musik für Streichinstrumente,

Schlagzeug und Celesta“, mit Ravels „Daphnis et Chloé“ sowie Schostakowitschs Violinkonzert Nr. 2 mit Frank-Peter Zimmermann als Solist. Auf verschiedenem Wege

verbreiten die Werke eine gemeinsame Botschaft: dass nämlich bedingungslose Modernität und sinnlicher Klangzauber keineswegs Gegensätze sein müssen.

 

In seiner "Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta" gelang es Béla Bartók, ein dichtes Netz von Klangfarbenbeziehungen zu knüpfen, in dem sich kontinuierliche Übergänge und unvermittelte Kontraste gegenüberstehen. Die große Bedeutung, die dem Orchesterklang zukommt, unterstreicht die auf klangräumliche Wirkungen abzielende Aufstellung der Instrumentalisten: Laut Partitur sind die in zwei Quintette aufgeteilten Streicher links und rechts vom Podium so zu platzieren, dass sich beide Gruppen am äußersten Ende des Halbkreises in den Kontrabässen berühren, während die Mitte des Podiums dem Schlagwerk vorbehalten bleibt. Mariss Jansons hat Bartóks »Meisterwerk« (Paul Sacher) für sein Gastdirigat bei den Berliner Philharmonikern ausgewählt, ebenso wie die Zweite Suite aus Maurice Ravels »Symphonie chorégraphique« "Daphnis et Chloé", die Igor Strawinsky als »eines der schönsten Produkte in der gesamten französischen Musik« bezeichnete.

 

Zwischen diesen beiden Werken widmet sich Frank Peter Zimmermann Dmitri Schostakowitschs hochoriginellem Ersten Violinkonzert – einem Werk, dessen Premiere verschoben werden musste, da das sowjetische Zentralkomitee kurz vor der Vollendung ein faktisches Verbot von konzertanter Instrumentalmusik ausgesprochen hatte. Während die sowjetische Premiere am 29. Oktober 1955 in Leningrad mit dem Widmungsträger David Oistrach totgeschwiegen wurde, geriet die zwei Monate später erfolgte amerikanische Erstauffu?hrung mit demselben Solisten in der New Yorker Carnegie Hall zur Sensation: Dimitri Mitropoulos, der die New Yorker Philharmoniker dirigiert hatte, reagierte auf den nicht enden wollenden Beifall, indem er die Partitur dem jubelnden Publikum entgegenhielt ...

 

 


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Sonntag , 10.05.15
Kino 2

Beginn der Hauptvorstellung ca. 15 Minuten nach Vorstellungsbeginn.